Was es bedeutet
Nierensteine entstehen, wenn sich Mineralien im Urin, meist Kalzium, zu Kristallen zusammenlagern und wachsen. Sie reichen von Sandkorngröße bis zu einigen Zentimetern. Ein Stein kann ruhig in der Niere liegen oder in den Harnleiter wandern, den dünnen Schlauch, der den Urin zur Blase leitet. Eine CT ohne Kontrastmittel zeigt fast alle Steine. Der Befund nennt Größe und Lage der Steine und ob der Urinabfluss behindert ist. Steine heißen dort meist Konkremente.
Wann es wichtig ist
Kleine Steine in der Niere machen oft keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Wandert ein Stein durch den Harnleiter, kann er plötzliche, heftige Schmerzen in der Flanke oder im Rücken (Nierenkolik) und Blut im Urin verursachen. Steine unter etwa 5 mm gehen meist von selbst ab, größere seltener. Eine gestaute Niere mit Fieber muss dringend behandelt werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Abwarten, ein Medikament für den Steinabgang oder einen Eingriff vorschlagen.
Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Wie groß ist der Stein, und wird er wahrscheinlich von selbst abgehen?
- Behindert der Stein den Urinabfluss aus der Niere?
- Sollten Urin oder Blut untersucht werden, um neuen Steinen vorzubeugen?
Mehr dazu: Nierensteine im CT und Ultraschall: Ursachen, Symptome und Behandlung
