Was es bedeutet

Kalzium ist der Mineralstoff, der Knochen hart macht. Es kann sich auch in weichem Gewebe ablagern, oft nach einer früheren Entzündung, nach einer Verletzung oder durch langsamen Verschleiß über viele Jahre. Kalk hält Röntgenstrahlen gut zurück. Deshalb sehen Verkalkungen im Röntgen, im CT und in der Mammografie strahlend weiß aus. Im Ultraschall erscheinen sie hell und können dahinter einen dunklen Schatten werfen. Im MRT sind sie oft schwer zu erkennen.

Wann es wichtig ist

Die meisten Verkalkungen sind harmlose Überbleibsel, etwa in alten Granulomen, in der Prostata, in Myomen oder in Zysten. Kalk in den Herzkranzgefäßen ist ein Hinweis auf Arteriosklerose, also verhärtete Gefäße. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann das bei der Einschätzung Ihres Herzrisikos berücksichtigen. In Brust und Schilddrüse kommt es auf Größe, Form und Anordnung winziger Verkalkungen an. Manche Muster führen zu Zusatzaufnahmen oder einer Biopsie.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Liegt diese Verkalkung an einer Stelle, an der sie meist harmlos ist?
  • Deuten Größe, Form oder Muster auf etwas hin, das ich wissen sollte?
  • Muss die Verkalkung kontrolliert werden, oder kann man sie so belassen?