Was es bedeutet

Eine gesunde Leber enthält nur wenig Fett. Bei einer Steatose lagert sich Fett in den Leberzellen ein. Im Ultraschall wirkt eine Fettleber heller als normal, und tiefere Abschnitte sind schwerer zu beurteilen. In der CT lässt Fett die Leber dunkler erscheinen, oft dunkler als die Milz. Die MRT kann den Fettanteil recht genau messen. Die Verfettung kann auch ungleichmäßig sein, sodass ein weniger verfetteter Bereich wie ein Herd aussehen kann.

Wann es wichtig ist

Eine Fettleber ist sehr häufig und hängt oft mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhtem Cholesterin oder Alkohol zusammen. Auch manche Medikamente können sie verursachen. Die meisten Betroffenen haben keine Beschwerden, und das Fett geht durch Gewichtsabnahme und weniger Alkohol oft zurück. Bei manchen führt die Verfettung über Jahre zu Entzündung und Vernarbung. Deshalb prüft Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eventuell die Leberwerte oder lässt die Lebersteifigkeit messen (Elastografie).

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wie stark ist meine Leber verfettet: leicht, mittelgradig oder stark?
  • Gibt es Hinweise auf eine Vernarbung, und wäre eine Messung der Lebersteifigkeit sinnvoll?
  • Könnten meine Medikamente oder mein Alkoholkonsum dazu beitragen?

Mehr dazu: Fettlebererkrankung verstehen: Die Rolle des MRT bei Diagnose und Behandlung