Was es bedeutet

Radiologinnen und Radiologen beurteilen die Lebergröße meist, indem sie die Länge der Leber im Ultraschall oder in der CT messen. Bei vielen Erwachsenen gilt eine Länge über etwa 16 cm als vergrößert. Die normale Größe hängt aber von Körpergröße, Körperbau und Geschlecht ab. Eine Leber kann auch lang wirken, ohne wirklich vergrößert zu sein. Ein Beispiel ist der Riedel-Lappen, eine normale Verlängerung des rechten Leberlappens nach unten.

Wann es wichtig ist

Eine leichte Vergrößerung, die zufällig auffällt, weist häufig auf keine bestimmte Ursache hin und hat für sich allein oft wenig Bedeutung. Häufige Ursachen sind Fettleber, Alkohol, ein Blutstau bei Herzschwäche und Virusinfektionen. Seltener stecken Bluterkrankungen oder andere Krankheiten dahinter. Ärztinnen und Ärzte berücksichtigen das Aussehen des Lebergewebes, die Leberwerte und Ihre Vorgeschichte. Ist die Ursache unklar, wird eventuell der Ultraschall wiederholt, oder es werden weitere Untersuchungen veranlasst.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wie groß ist meine Leber im Vergleich zu dem, was für meine Körpergröße normal ist?
  • Wirkt das Lebergewebe verfettet oder auf andere Weise auffällig?
  • Welche Blutwerte könnten erklären, warum sie vergrößert ist?