Was es bedeutet

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt hinter dem Magen und bildet Verdauungssäfte und Insulin. Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum darin. Es gibt verschiedene Arten. Viele Zufallsbefunde sind kleine IPMN (intraduktale papillär-muzinöse Neoplasien): schleimbildende Wucherungen, die mit den Gängen der Drüse verbunden sind. Andere sind seröse Zysten, die fast immer gutartig sind, oder Pseudozysten, die nach einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) entstehen können.

Wann es wichtig ist

Pankreaszysten werden mit dem Alter häufiger, und die meisten kleinen machen nie Probleme. Einige Arten können über viele Jahre langsam bösartig werden, das betrifft aber nur wenige. Deshalb werden viele Zysten in festen Abständen mit einer MRT kontrolliert, und bleiben sie größenkonstant, werden die Abstände länger. Genauer hingesehen wird, wenn eine Zyste wächst, eine dicke Wand oder einen soliden Anteil hat oder den Pankreashauptgang erweitert. Dann kann ein endoskopischer Ultraschall folgen, manchmal mit Entnahme einer Flüssigkeitsprobe.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Nach welcher Art von Zyste sieht das aus, und wie groß ist sie?
  • Wie oft und wie lange sollte die Zyste mit MRT kontrolliert werden?
  • Gibt es bedenkliche Merkmale, etwa einen soliden Anteil oder einen erweiterten Gang?

Mehr dazu: Pankreaszyste im MRT oder CT: Was der Befund bedeutet und wann Vorsicht geboten ist