Was es bedeutet

Radiologinnen und Radiologen vergleichen neue Aufnahmen wann immer möglich mit älteren. Größenkonstant oder unverändert heißt, dass sich der Befund nicht nennenswert verändert hat: gleiche Größe, gleiche Form, gleiches Aussehen. Was der Befund ist, sagt das Wort nicht. Messungen können zwischen zwei Untersuchungen um etwa einen Millimeter abweichen. Ein Befund kann deshalb trotz einer winzigen Abweichung in den Zahlen größenkonstant sein.

Wann es wichtig ist

Dass ein Befund über die Zeit gleich bleibt, ist eines der stärksten Zeichen dafür, dass er harmlos ist, denn die meisten Krebserkrankungen wachsen. Wie lange das gelten muss, hängt vom Befund ab: etwa zwei Jahre bei einem soliden Lungenrundherd und bis zu fünf Jahre bei zarten, milchglasartigen Herden. Werden Sie wegen einer Krebserkrankung behandelt, bedeutet „stabil“ meist, dass die Erkrankung weder so stark gewachsen noch so stark geschrumpft ist, dass es als Veränderung zählt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wie lange ist der Befund schon größenkonstant, und reicht diese Zeit aus?
  • Brauche ich weiter Kontrollen, oder können sie beendet werden?
  • Wurde mit meiner ältesten verfügbaren Aufnahme verglichen?