Was es bedeutet

Manche Befunde sind wahrscheinlich harmlos, lassen sich aber mit einer einzigen Untersuchung nicht abschließend beurteilen. Bei einer Verlaufskontrolle wird nach einer festgelegten Zeit erneut nachgesehen, oft mit derselben Untersuchungsart. Ziel ist zu sehen, ob der Befund gleich bleibt, kleiner oder größer wird. Manchmal wird eine andere Untersuchungsart vorgeschlagen, weil sie den Bereich besser zeigt. Der Zeitabstand richtet sich meist nach veröffentlichten Leitlinien.

Wann es wichtig ist

Eine empfohlene Verlaufskontrolle ist häufig und meist eine Vorsichtsmaßnahme, kein Zeichen dafür, dass wahrscheinlich etwas nicht stimmt. Abwarten und erneut nachsehen ist oft der schonendste Weg zu einer Antwort, denn harmlose Befunde bleiben meist gleich. Leitlinien berücksichtigen auch Ihr Alter und Ihren Gesundheitszustand, deshalb kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Plan anpassen. Behalten Sie den Termin im Blick und sorgen Sie dafür, dass die alten Aufnahmen zum Vergleich vorliegen.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wann sollte die Verlaufskontrolle stattfinden, und mit welcher Untersuchung?
  • Was passiert, wenn sich der Befund verändert, und was, wenn er gleich bleibt?
  • Können die neuen Aufnahmen direkt mit meinen alten verglichen werden?