Was es bedeutet
Maligne beschreibt Krebs: Zellen, die unkontrolliert wachsen, in benachbartes Gewebe einwachsen und sich in andere Körperteile ausbreiten können. Bilder zeigen Form, Größe und Verhalten, nicht die Zellen selbst. Deshalb schreiben Radiologinnen und Radiologen meist Formulierungen wie „malignomverdächtig“ oder „hochgradig suspekt auf Malignität“. Damit beschreiben sie, wie wahrscheinlich Krebs ist, statt ihn als Tatsache festzustellen.
Wann es wichtig ist
Solche Formulierungen führen meist zu weiteren Untersuchungen und sind keine endgültige Diagnose. Manches, das verdächtig aussieht, stellt sich als Infektion, Entzündung oder gutartige Wucherung heraus. Der übliche nächste Schritt ist eine Biopsie, manchmal zusammen mit weiteren Untersuchungen wie einer PET-CT, die zeigt, ob noch andere Bereiche betroffen sind. Ein Team aus mehreren Fachrichtungen, oft in einer Tumorkonferenz, plant dann mit all diesen Ergebnissen die Behandlung.
Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Wie wahrscheinlich ist Krebs nach dem, was die Bilder zeigen?
- Was könnte es außer Krebs noch sein?
- Was ist der nächste Schritt, und wie bald sollte er erfolgen?
