Was es bedeutet

Wörtlich bedeutet der Begriff Hirnerweichung. Im Befund beschreibt er Hirngewebe, das nach einer Schädigung zugrunde gegangen ist und abgebaut wurde. Der frei gewordene Raum füllt sich mit Hirnwasser, deshalb sieht das Areal im CT und MRT wie Flüssigkeit aus. Die nächstgelegene Hirnkammer kann sich zu ihm hin ausweiten. Oft umgibt ein Saum aus Narbengewebe (Gliose) das Areal.

Wann es wichtig ist

Eine Enzephalomalazie ist das Endergebnis eines früheren Ereignisses und damit an sich kein neues Problem. Sie zeigt Ärztinnen und Ärzten vor allem, was früher passiert ist, und sieht in späteren Aufnahmen meist gleich aus. Je nach Größe und Lage kann sie zu bleibenden Folgen wie einer Muskelschwäche oder Sprachstörungen passen. Areale nahe der Hirnoberfläche können manchmal Ausgangspunkt epileptischer Anfälle sein.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Welches frühere Ereignis hat diesen Gewebeverlust am ehesten verursacht?
  • Passt die Lage zu Beschwerden, die ich jetzt habe?
  • Ist der Befund im Vergleich zu meinen früheren Aufnahmen unverändert?