Was es bedeutet
Eine gesunde Arterie hat eine glatte Wand und eine gleichmäßige Weite. Ein Aneurysma ist eine Stelle, an der die Wand geschwächt ist und sich nach außen wölbt. Es kann sich einseitig aussacken (sakkulär) oder rundherum erweitern (fusiform). An der Bauchaorta spricht man ab einem Durchmesser von 3 cm von einem Aneurysma. Im Gehirn sind die meisten kleine, beerenförmige Ausbuchtungen an Gefäßverzweigungen.
Wann es wichtig ist
Viele Aneurysmen machen keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Die Hauptsorge ist, dass ein großes Aneurysma reißen könnte. Deshalb achten Ärztinnen und Ärzte auf Größe, Form, Lage und Wachstum. Kleine Aneurysmen werden oft über Jahre mit Ultraschall, CT oder MRT kontrolliert. Bei größeren oder wachsenden Aneurysmen folgt eventuell eine Überweisung in die Gefäßchirurgie oder zu Fachleuten für Hirngefäße, um eine Behandlung zu besprechen. Rauchen und Bluthochdruck erhöhen das Risiko, dass ein Aneurysma wächst.
Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Wie groß ist das Aneurysma, und wo genau liegt es?
- Wie oft sollte es kontrolliert werden, und mit welcher Untersuchung?
- Ab welcher Größe oder Wachstumsgeschwindigkeit würde man eine Behandlung erwägen?
Mehr dazu: Hirnaneurysma im MRT und CT: Was es bedeutet, wann es gefährlich ist und wie es behandelt wird
