Was es bedeutet

Eine Stenose ist eine Stelle, an der ein Gefäß, ein Kanal oder ein Gang enger ist als normal. In Arterien entsteht sie meist durch fetthaltige Ablagerungen in der Gefäßwand, sogenannte Plaques. An der Wirbelsäule können verschlissene Bandscheiben, verdickte Bänder und knöcherne Anbauten den Raum für Rückenmark oder Nerven einengen. Befunde stufen eine Stenose als gering-, mittel- oder hochgradig ein, bei Arterien auch in Prozent.

Wann es wichtig ist

Eine geringgradige Stenose ist häufig und macht oft keine Beschwerden. Entscheidend ist, wie ausgeprägt sie ist und ob sie zu Ihren Beschwerden passt, etwa Beinschmerzen beim Gehen, Brustschmerzen oder Taubheitsgefühle. Bei den Halsschlagadern hilft der Prozentwert, das Schlaganfallrisiko einzuschätzen und die Behandlung zu planen. Als nächste Schritte kommen eine Kontrolle, eine genauere Bildgebung oder ein Termin bei einer Fachärztin oder einem Facharzt infrage.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wie ausgeprägt ist die Stenose, als Grad oder in Prozent?
  • Kann diese Verengung meine Beschwerden erklären?
  • Sollte sie kontrolliert werden, um zu sehen, ob sie zunimmt?