Verständliche Ratgeber zu Bildgebung, Laborwerten und Diagnosen Ihres Tieres, geschrieben für Tierhalter.

Chronisches Niesen und Nasenausfluss beim Hund: Was ein CT der Nase zeigen kann
Angefangen hat es mit gelegentlichem Niesen. Inzwischen wischen Sie mehrmals täglich dasselbe Nasenloch ab und sind bei der dritten Antibiotikagabe, die eine Woche geholfen hat und dann nicht mehr. Zwei Dinge lohnen sich vorweg: Ein langwieriges Nasenproblem beim Hund hat fast immer eine konkrete Ursache in der Nase, und der wichtigste Hinweis kostet nichts.

Herzgeräusch beim Hund: Was es bedeutet, wann eine Mitralklappenerkrankung dahintersteckt und wie es weitergeht
Ihr Hund war zur Impfung da, die Tierärztin hat ein paar Sekunden länger abgehört als sonst und dann von einem Herzgeräusch gesprochen. Auf dem Heimweg war Ihr Hund derselbe wie vorher, und daran lohnt es sich festzuhalten: Ein Geräusch ist ein Klang, keine Diagnose. Viele Hunde tragen eines jahrelang mit sich und leben dabei völlig normal.

Pankreatitis beim Hund: Die Anzeichen, was der Ultraschall zeigt und wie behandelt wird
Ihr Hund hat erbrochen, sich vom Lieblingsfutter abgewendet und den Abend zusammengerollt in einer ruhigen Ecke verbracht, den Rücken leicht aufgekrümmt. Das Beruhigende: Die meisten Hunde mit einer Pankreatitis haben einen milden Schub und sind nach wenigen Tagen wieder die Alten. Der frustrierende Teil: Das ist eine der schwierigeren Diagnosen im Praxisalltag, und kein einzelner Test entscheidet sie.

Glaukom beim Hund: Die Anzeichen, warum es dringend ist und wie es behandelt wird
Ein Hundeauge, das plötzlich rot, trüb oder tränend wird, hält man leicht für eine harmlose Reizung, die bis zum Morgen vergeht. Ist die Ursache ein Glaukom, dann ist genau dieser Morgen das, was Sie nicht haben: ein schmerzhafter Druckanstieg im Auge und eines der wenigen Probleme, bei denen die ersten Stunden über den Erhalt der Sehkraft entscheiden. Das Beruhigende: Der Schmerz lässt sich immer lindern, und bei raschem Handeln oft auch ein bedrohtes Auge erhalten.

Knoten beim Hund entdeckt? Was Hautknoten bedeuten und warum der Nadeltest zählt
Kaum etwas lässt das Herz schneller schlagen als ein neuer Knoten, den man beim Streicheln des Hundes ertastet. Die gute Nachricht: Viele Knoten, besonders die weichen, langsam wachsenden bei älteren Hunden, sind völlig harmlos. Der Haken: Einen harmlosen Knoten können Sie allein durch Ansehen und Tasten nicht von einem Mastzelltumor unterscheiden. Ein schneller Nadeltest klärt das und ist weit freundlicher als monatelanges besorgtes Abwarten.

Magendrehung (GDV) beim Hund: Anzeichen, Röntgen und warum Minuten zählen
Wenn Ihr großer Hund plötzlich einen aufgeblähten Bauch hat und immer wieder erbrechen will, ohne dass etwas kommt, ist das die eine Situation, in der Sie nicht bis zum Morgen warten sollten. Die Magendrehung, kurz GDV, ist ein echter Notfall und schreitet schnell voran. Das Beruhigende: Rechtzeitig behandelte Hunde haben gute Chancen, und für Rassen mit hohem Risiko gibt es eine einfache vorbeugende Operation.

Lebershunt beim Hund: Warum er so lange übersehen wird und was die Bildgebung wirklich zeigt
Der Welpe, der einfach klein blieb, nach dem Abendessen still und seltsam wurde und nach der Kastrationsnarkose ewig zum Aufwachen brauchte. Ein Lebershunt ist eher ein Problem der Gefäßführung als eine Erkrankung der Leber selbst, und er verbirgt sich monatelang, weil die Anzeichen mit den Mahlzeiten kommen und gehen. Hier lesen Sie, was Gallensäuren, Ultraschall und CT-Angiographie jeweils wirklich zeigen und warum viele Hunde nach der Operation gut zurechtkommen.

Zahnwurzelabszess beim Hund: Warum das Zahnröntgen den Plan verändert
Zu dieser Diagnose führen meist zwei Wege. Entweder der Mundgeruch besteht schon so lange, dass er längst als normal gilt, oder unter einem Auge ist über Nacht eine feste Schwellung aufgetaucht, die aussieht wie ein Insektenstich. Dann kommt der Teil, mit dem niemand rechnet: Röntgenbilder, eine Vollnarkose und das Gespräch darüber, dass der Zahn heraus muss. Das Beruhigende daran: Dies ist eines der dankbarsten Probleme der Tiermedizin.

Cushing-Syndrom beim Hund: Was Anzeichen, Blutwerte und Ultraschall bedeuten
Ihr Hund leert den Wassernapf zweimal am Tag, will nachts um drei hinaus und hat einen Hängebauch sowie dünner werdendes Fell bekommen. Lange sieht das schlicht nach Alter aus, und genau deshalb wird das Cushing-Syndrom so häufig spät erkannt. Das Beruhigende: Es ist eine langsame, gut steuerbare Hormonerkrankung, die meisten Hunde haben die behandelbare Form, und viele leben nach der richtigen Diagnose noch jahrelang beschwerdefrei.

Chronische Nierenerkrankung bei Katzen: Was Ultraschall und Blutwerte zeigen
Zu hören, dass Ihre Katze eine chronische Nierenerkrankung hat, ist einer der schwereren Momente für die Halterin oder den Halter einer älteren Katze, und die erste Frage lautet meist, wie viel Zeit bleibt. Die ausgewogene Wahrheit: Sie ist nicht heilbar, gehört aber zu den am besten behandelbaren Langzeiterkrankungen der Katze, und viele früh entdeckte Katzen leben jahrelang beschwerdefrei. Erfahren Sie, was Ultraschall und Blutwerte zeigen, was die IRIS-Stadien bedeuten und wie zu Hause behandelt wird.

Krampfanfälle und Hirntumor beim Hund: Was ein MRT zeigen kann
Den eigenen Hund krampfen zu sehen, ist beängstigend, und die erste Angst heißt oft Tumor. Die beruhigende Wahrheit: Bei den meisten Hunden, vor allem jüngeren, bedeutet ein Anfall keinen Hirntumor. Erfahren Sie, was Anfälle wirklich auslöst, wann ein MRT der richtige nächste Schritt ist und was es zeigen kann und was nicht.

Gallenblasenmukozele beim Hund: Was der Ultraschallbefund bedeutet
Ihr Hund kommt wegen leichtem Erbrechen oder einer Routineblutuntersuchung in die Praxis, und der Ultraschall bringt einen unbekannten Begriff zurück: Gallenblasenmukozele. Die ausgewogene Wahrheit: Sie verdient Aufmerksamkeit, doch viele werden früh entdeckt, bevor Ihr Hund wirklich krank ist, und genau dann ist das Ergebnis am besten. Erfahren Sie, was das Kiwi- oder Sternmuster bedeutet, wie es sich von harmlosem Gries unterscheidet, wann es ein Notfall ist und wie es behandelt wird.

Knochentumor beim Hund: Was eine aggressive Läsion im Röntgen bedeutet
Sie sind wegen einer Lahmheit in die Praxis gegangen und mit dem Wort Tumor herausgekommen. Steht im Röntgenbefund "aggressive Knochenläsion", ist der Schreck echt, und ebenso die Frage, die sich sofort aufdrängt: Bedeutet das eine Amputation? Wir erklären, was Radiolog:innen tatsächlich sehen, was die Läsion außer einem Osteosarkom sein kann, wie die Diagnose gesichert wird und wie die Entscheidungen wirklich aussehen.

Pyometra beim Hund: Was diese Gebärmutterentzündung bedeutet und warum sie ein Notfall ist
Zu hören, dass Ihr Hund eine Pyometra, eine vereiterte Gebärmutter, hat, ist beängstigend, besonders wenn das Wort Notfall fällt. Die ausgewogene Wahrheit: Sie ist ernst und zeitkritisch, aber einer der am besten behandelbaren Notfälle der Tiermedizin, und die meisten Hunde erholen sich nach rascher Operation vollständig. Erfahren Sie die Anzeichen, den Unterschied offen und geschlossen und die Behandlung.

Darmverschluss beim Hund: Wie ein Fremdkörper im Röntgen aussieht
Zu hören, dass das Röntgen Ihres Hundes einen möglichen Verschluss oder Fremdkörper zeigt, ist beängstigend; doch viele verschluckte Gegenstände gehen von selbst ab, und selbst ein echter Verschluss gehört zu den am besten behandelbaren Notfällen der Tiermedizin. Erfahren Sie, wie ein Verschluss in der Bildgebung aussieht, welche Warnzeichen sofortiges Handeln bedeuten und wie behandelt wird.

Felines Asthma im Röntgen: Was ein bronchiales Muster bei der Katze bedeutet
Im Röntgen Ihrer Katze steht felines Asthma oder ein bronchiales Muster, und der Husten wirkt beängstigend? Die beruhigende Wahrheit: Felines Asthma gehört zu den häufigsten Brusterkrankungen bei Katzen, ist bei den meisten gut beherrschbar, und die meisten betroffenen Katzen leben erfüllt und beschwerdefrei. Erfahren Sie, was der Befund bedeutet, welche Warnzeichen zählen und wie behandelt wird.

Blasensteine beim Hund: Was Röntgen und Ultraschall zeigen
Ein Blasenstein im Röntgen oder Ultraschall Ihres Hundes beunruhigt, doch diese Steine sind häufig und gut behandelbar, und die meisten Hunde erholen sich vollständig. Erfahren Sie, was der Befund bedeutet, welche eine Situation ein echter Notfall ist und wie behandelt wird.

Hüftdysplasie beim Hund: Was das Röntgenbild bedeutet
"Hüftdysplasie" oder "Subluxation des Hüftgelenks" im Röntgenbild Ihres Hundes zu lesen ist beunruhigend, doch die meisten betroffenen Hunde führen ein erfülltes, aktives Leben. Dieser Beitrag erklärt, was der Begriff im Röntgen bedeutet, wie Hüften mit OFA, PennHIP und FCI bewertet werden und warum die große Mehrheit ohne Operation gut zurechtkommt.

Milztumor oder Knoten beim Hund: Was ein Ultraschallbefund wirklich bedeutet
Ein Milztumor im Ultraschall Ihres Hundes ist keine automatische Krebsdiagnose und kein Todesurteil. Erfahren Sie, was der Befund bedeutet, welche gutartigen Ursachen es gibt, welche Anzeichen auf ein Platzen hindeuten und welche Schritte von Staging bis Operation zu einer klaren Antwort führen.

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) bei Katzen im Herzultraschall: Was der Befund bedeutet
Wenn im Befund Ihrer Katze HCM oder eine verdickte Herzwand steht, ist Beunruhigung verständlich. HCM ist die häufigste Herzerkrankung bei Katzen, und viele betroffene Tiere bleiben über Jahre beschwerdefrei. Wir erklären, was der Befund bedeutet, was die Werte aussagen, welche Warnzeichen zählen und wie behandelt wird.

Kreuzbandriss beim Hund: Der ACL-Riss des Hundes erklärt
Ein vorderer Kreuzbandriss ist das Gegenstück zum ACL-Riss beim Menschen und die häufigste Knieverletzung beim Hund. Er ist meist ein langsamer, degenerativer Prozess und kein einzelner Unfall, weshalb das andere Knie später oft ebenfalls reißt. Hier erfahren Sie, was der Befund bedeutet, wie er diagnostiziert wird und wie Sie zwischen Operation (TPLO, TTA, lateraler Fadenzügel) und konservativer Behandlung entscheiden.

Bandscheibenvorfall beim Hund (IVDD): Was das MRT der Wirbelsäule bedeutet
Wenn im MRT Ihres Hundes von Bandscheibenerkrankung, IVDD oder einem Bandscheibenvorfall die Rede ist, ist die Sorge verständlich. Viele Hunde erholen sich gut, und das MRT ist genau das Werkzeug für den richtigen Plan. Wir erklären Hansen Typ I und II, die Schweregrade, das eine Warnzeichen ohne Aufschub und die Behandlung.