Was es bedeutet

Die Menisken sind zwei gummiartige, C-förmige Knorpelscheiben zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen. Sie federn Stöße ab und helfen, das Knie zu stabilisieren. Im MRT ist ein gesunder Meniskus dunkel. Ein Riss zeigt sich als heller Streifen, der bis an die Oberfläche des Meniskus reicht. Der Befund nennt den betroffenen Abschnitt: Vorderhorn, Mittelteil (Pars intermedia) oder Hinterhorn. Er beschreibt auch die Form des Risses, etwa horizontal, radiär oder korbhenkelartig, und ob ein Stück verschoben ist.

Wann es wichtig ist

Verschleißbedingte Risse sind ab der Lebensmitte sehr häufig, und viele verursachen keine Schmerzen. Deshalb gleichen Ärztinnen und Ärzte das Bild mit Ihren Beschwerden und der körperlichen Untersuchung ab. Viele Risse bessern sich mit der Zeit und mit gezieltem Training unter Anleitung. Eine Überweisung in die Orthopädie ist wahrscheinlicher nach einer Verdrehverletzung oder wenn ein abgerissener Lappen verschoben ist und das Knie blockiert oder hakt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Sieht der Riss eher nach Verschleiß oder nach einer Verletzung aus?
  • Hat sich ein Teil des Meniskus verschoben?
  • Wäre eine Trainingstherapie bei dieser Art von Riss ein sinnvoller erster Schritt?

Mehr dazu: Meniskusriss im MRT: Bedeutung, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten