Was es bedeutet

In der Kniekehle liegt zwischen zwei Sehnen ein kleiner Schleimbeutel. Er ist oft über eine schmale Öffnung mit dem Kniegelenk verbunden. Bildet das Knie zu viel Flüssigkeit, etwa bei Arthrose oder einem Meniskusriss, wird ein Teil davon in diesen Beutel gedrückt, und er schwillt an. Ultraschall und MRT zeigen an dieser typischen Stelle einen glatt begrenzten, flüssigkeitsgefüllten Sack. Daran erkennen Radiologinnen und Radiologen die Zyste.

Wann es wichtig ist

Baker-Zysten sind häufig und an sich meist harmlos. Viele verursachen keine Beschwerden, größere können ein Spannungsgefühl oder eine Schwellung in der Kniekehle auslösen. Oft werden sie kleiner, wenn sich das zugrunde liegende Kniegelenkproblem bessert. Manchmal wird eine Zyste undicht oder platzt. Dann läuft Flüssigkeit in die Wade und verursacht Schmerzen und eine Schwellung, die wie ein Blutgerinnsel (Thrombose) wirken können. Ein Ultraschall kann beides unterscheiden.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Welches Kniegelenkproblem steckt hinter der Zyste?
  • Gibt es Hinweise, dass sie undicht oder geplatzt ist?
  • Sollte ich bei plötzlich geschwollener Wade einen Ultraschall machen lassen, um eine Thrombose auszuschließen?