Was es bedeutet
Die Lungenarterien bringen Blut vom Herzen in die Lunge, wo es Sauerstoff aufnimmt. Bei einer Lungenembolie bleibt ein Gerinnsel in einer dieser Arterien stecken. Meist hat es sich in einer tiefen Beinvene gebildet (tiefe Venenthrombose) und dann gelöst. In der CT-Angiografie der Lungenarterien macht Kontrastmittel die Gefäße hell, ein Gerinnsel zeigt sich darin als dunkle Aussparung. Eine Ventilations-Perfusions-Szintigrafie (V/Q-Szintigrafie) vergleicht dagegen Belüftung und Durchblutung der Lunge.
Wann es wichtig ist
Eine Lungenembolie wird in der Regel sofort mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt. Der Befund beschreibt, wo die Gerinnsel sitzen, von den Hauptarterien bis zu kleinen Ästen, und ob die rechte Herzhälfte belastet wirkt. Das hilft einzuschätzen, wie ernst die Lage ist. Ein einzelnes kleines Gerinnsel in einem weit außen liegenden Ast (subsegmental) wird manchmal nur engmaschig beobachtet. Außerdem wird nach einer Ursache gesucht, etwa einer kürzlichen Operation, einer langen Reise oder einer Neigung zu Blutgerinnseln.
Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Wo sitzen die Gerinnsel, und ist die rechte Herzhälfte belastet?
- Wie lange muss ich Blutverdünner nehmen, und welche Kontrollen sind geplant?
- Was hat das Gerinnsel wohl ausgelöst, und sollte ich auf eine Gerinnungsstörung untersucht werden?
