Was es bedeutet
Kontrastmittel lassen Blutgefäße und manche Gewebe auf den Bildern deutlicher hervortreten. Für CT- und Röntgenuntersuchungen enthält das Mittel meist Jod, für das MRT meist Gadolinium. Die meisten werden in eine Vene gespritzt, manche auch getrunken oder in ein Gelenk injiziert. Steht im Befund „nativ und nach Kontrastmittelgabe“, gibt es Bilder vor und nach der Injektion. „Nativ“ heißt dabei ohne Kontrastmittel. Bei gesunden Nieren wird der Großteil innerhalb eines Tages mit dem Urin ausgeschieden.
Wann es wichtig ist
Die meisten Menschen spüren wenig. CT-Kontrastmittel kann ein kurzes Wärmegefühl auslösen, MRT-Kontrastmittel ein kühles Gefühl im Arm. Allergieähnliche Reaktionen kommen vor, sind aber selten und meist leicht. Vor der Untersuchung wird nach früheren Reaktionen, Nierenproblemen, Diabetesmedikamenten und einer Schwangerschaft gefragt. Gab es schon einmal eine Reaktion, kann das Team ein anderes Mittel wählen, vorab Medikamente geben oder eine Untersuchung ohne Kontrastmittel planen.
Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Warum brauche ich Kontrastmittel, und was könnte ohne Kontrastmittel übersehen werden?
- Muss vor der Kontrastmittelgabe meine Nierenfunktion im Blut geprüft werden?
- Ich hatte schon einmal eine Reaktion auf Kontrastmittel. Was wird diesmal anders gemacht?
Mehr dazu: Brauche ich Kontrastmittel für ein MRT?
