Was es bedeutet

In der MRT wird Helligkeit meist im Vergleich zu einem anderen Gewebe beschrieben. Isointens heißt, eine Stelle gibt etwa das gleiche Signal wie das Vergleichsgewebe; auf diesem Bild sehen beide gleich aus. Befunde nennen oft die Referenz, etwa isointens zur Muskulatur oder zur Leber. Auf einer anderen Sequenz kann dieselbe Stelle heller oder dunkler sein.

Wann es wichtig ist

Isointens ist neutral: Es sagt, dass die Stelle auf diesem Bild nicht absticht, nicht, was sie ist. Eine solche Stelle ist schwer zu sehen. Der Radiologe stützt sich dann auf Form, Wirkung auf die Umgebung und die übrigen Sequenzen; Bilder nach Kontrastmittel helfen oft. Viele isointense Befunde sind harmlos. Die Beurteilung am Ende zählt mehr als dieses eine Wort.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Mit welchem Gewebe wird die Stelle verglichen?
  • Sieht sie auf anderen Sequenzen oder nach Kontrastmittel anders aus?
  • Spricht das Gesamtbild für etwas Harmloses?