Was es bedeutet

Die MRT erzeugt Bilder aus Signalen des Gewebes, und jede Sequenz zeigt sie in eigenen Grautönen. Hypointens heißt, eine Stelle gibt weniger Signal als ihre Umgebung und wirkt dunkler. In T1 sind Flüssigkeit und Ödem meist dunkel. In T2 sind Kalk, dichtes narbenartiges Gewebe, Eisen aus alten Blutungen, Luft und schnell fließendes Blut dunkel.

Wann es wichtig ist

Hypointens heißt für sich weder harmlos noch gefährlich. Viele dunkle Bereiche sind gutartig, etwa Myome, häufige Muskelknoten der Gebärmutter, oder kleine Verkalkungen. Der Radiologe wertet alle Sequenzen, Größe, Form und Kontrastmittelaufnahme gemeinsam aus. Bleibt die Bedeutung unklar, folgen oft ein Vergleich mit Voraufnahmen oder eine Kontroll-MRT.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Auf welcher Sequenz ist der Bereich dunkel?
  • Kann die Dunkelheit von Kalk, Narbengewebe oder altem Blut kommen?
  • Braucht es eine Kontroll-MRT oder einen Vergleich mit Voraufnahmen?