Was es bedeutet

Szintigrafie ist der Fachbegriff für viele nuklearmedizinische Untersuchungen. Eine kleine Menge Tracer wird gespritzt, geschluckt oder eingeatmet und wandert zu einem bestimmten Organ oder Gewebe. Eine Gammakamera fängt die schwache Strahlung auf und macht daraus Bilder. Während CT und MRT vor allem die Struktur zeigen, zeigt die Szintigrafie, wie Gewebe arbeitet, etwa den Knochenumbau oder den Abfluss einer Niere.

Wann es wichtig ist

Häufige Beispiele sind Skelett-, Schilddrüsen-, Nieren-, Gallenwegs- (HIDA), Lungen- (V/Q) und Myokardszintigrafie. Bereiche mit mehr Tracer heißen heiß, solche mit weniger kalt. Beides ist für sich keine Diagnose, denn häufige Ursachen wie Arthrose oder eine heilende Verletzung verändern die Aufnahme ebenfalls. Befunde werden oft mit Röntgen, CT, MRT oder älteren Untersuchungen verglichen, um sie zu erklären.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Wonach hat die Untersuchung in meinem Fall gesucht?
  • Brauchen heiße oder kalte Bereiche eine weitere Untersuchung?
  • Kann man die Bilder mit älteren Untersuchungen oder Röntgenbildern vergleichen?