Was es bedeutet

Spondylose ist ein Oberbegriff: Er sagt, dass die Wirbelsäule Verschleiß zeigt, ohne eine einzelne Veränderung zu benennen. Meist ist eine Mischung gemeint aus flacheren, trockeneren Bandscheiben, Knochenanbauten an den Wirbeln und Arthrose der kleinen Facettengelenke. Leicht verwechselt wird sie mit der Spondylolyse, einem Spalt in einem Wirbelteil, und der Spondylolisthese, dem Wirbelgleiten. Das sind andere Befunde.

Wann es wichtig ist

Spondylose findet sich bei den meisten Menschen mit dem Alter, und wie viel davon zu sehen ist, passt oft nicht dazu, wie stark jemand Schmerzen hat. Genauer hingesehen wird, wenn der Verschleiß den Spinalkanal oder die Nervenaustrittslöcher einengt. An der Halswirbelsäule verdient das besondere Sorgfalt, weil dort das Rückenmark selbst bedrängt werden kann. Wie es weitergeht, hängt eher von Ihren Beschwerden als vom Bild ab.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Welche Höhen sind am stärksten betroffen, und wie weit ist der Verschleiß?
  • Ist der Spinalkanal oder ein Nervenaustrittsloch eingeengt?
  • Kann die Spondylose meine Beschwerden erklären, oder steckt etwas anderes dahinter?