Was es bedeutet

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Räume in den Knochen um Nase und Augen. Ihre Wände sind mit einer dünnen, feuchten Schleimhaut (Mukosa) ausgekleidet. Erkältungen, Allergien und Infektionen können sie reizen und anschwellen lassen. Im CT zeigt sich das als grauer Saum entlang der Höhlenwände, im MRT als heller Saum. Eine geringe Schwellung findet sich bei vielen Menschen, die keinerlei Nebenhöhlenbeschwerden haben.

Wann es wichtig ist

Eine leichte Schwellung, die bei einer Untersuchung aus anderem Anlass auffällt, erfordert selten weitere Schritte. Ihre Bedeutung hängt von den Beschwerden ab, etwa einer verstopften Nase, Gesichtsschmerzen oder zähem Sekret über Wochen. Genauer hingeschaut wird bei einem Sekretspiegel, einer waagerechten Flüssigkeitslinie, die zu einer akuten Infektion passen kann. Auch einseitige Veränderungen, die den Knochen betreffen, werden näher betrachtet. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt schlägt eventuell ein gezieltes CT der Nasennebenhöhlen oder einen Termin in einer Hals-Nasen-Ohren-Praxis vor.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Ist die Schwellung nur leicht, oder spricht sie für eine akute Nebenhöhlenentzündung?
  • Könnte sie meine verstopfte Nase oder meine Gesichtsschmerzen erklären, oder ist sie ein Zufallsbefund?
  • Wären ein gezieltes CT der Nasennebenhöhlen oder ein Termin in einer Hals-Nasen-Ohren-Praxis sinnvoll?

Mehr dazu: Schleimhautverdickung der Nasennebenhöhlen: Was sie bedeutet und wann sie wichtig ist