Was es bedeutet

Die Lunge besteht aus Millionen winziger Lungenbläschen. Bei einer Atelektase fallen einige davon in sich zusammen oder bleiben teilweise geschlossen. Der Bereich wirkt in der Aufnahme dann heller und kleiner. Schmale Streifen in den unteren Lungenabschnitten heißen oft streifige, plattenförmige oder subsegmentale Atelektasen. Ist ein Bereich nur unvollständig belüftet, steht im Befund oft Dystelektase. Solche Veränderungen sind häufig, wenn man nicht tief durchatmet, etwa nach einer Operation, bei Schmerzen oder beim ruhigen Liegen während der Untersuchung. Eine lageabhängige Atelektase befindet sich im tiefsten Teil der Lunge, während man liegt.

Wann es wichtig ist

Kleine Atelektasen verursachen meist keine Beschwerden und verschwinden oft durch tiefes Atmen, Bewegung oder Abhusten. Größere Bereiche, etwa ein ganzer Lungenlappen, sind bedeutsamer. Sie entstehen, wenn ein Atemweg verlegt ist, etwa durch Schleim, einen eingeatmeten Fremdkörper oder seltener durch einen Tumor. Auch Flüssigkeit oder Luft, die von außen auf die Lunge drückt, kann dazu führen. Dann wird nach der Ursache gesucht, manchmal mit einer CT oder einer Spiegelung der Atemwege.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Ist die Atelektase nur ein schmaler Streifen, oder betrifft sie einen größeren Teil der Lunge?
  • Können flaches Atmen, Schmerzen oder das Liegen während der Untersuchung sie erklären?
  • Ist ein Atemweg verlegt, und brauche ich eine weitere Aufnahme, um die Rückbildung zu prüfen?